
Der Wald ist eine der wichtigsten Naturreichtümer der Republik Belarus. Der Waldfonds der Republik beträgt über 9,4 Mio. ha, die stehenden Holzvorräte betragen ca. 1,6 Milliarden Kubikmeter, der Bewaldungsprozent der Fläche beträgt 38,5%.
60% der weißrussischen Wälder sind Nadelwälder. Unter den Laubbäumen überwiegen die Birken, 4% fällt auf weiche Laubhölzer wie Erlen, Hagebuchen, Eschen, Ahornen, Ulmen usw. ein.
Ca. 23% der weißrussischen Wälder sind gepflanzt. Eine große Aufmerksamkeit wird in der Republik der Wiederaufforstung und Waldpflanzung geschenkt. Dank mühsamer Arbeit der Forstleute beträgt der Jahreszuwuchs ca. 30,3 Mio. Kubikmeter. Für einen Einwohner der Republik Belarus kommt ca. 0,8 ha der mit dem Wald bedeckten Fläche und über 160 Kubikmeter der Holzvorräte, was um 2-faches die durchschnittlichen europäischen Werte übertrifft.
Für die letzten 60 Jahre hat die Bewaldung in der Republik fast um zweifaches erhöht und wächst immer zu. Der wesentliche Zuwachs sowohl für die Nachkriegszeit als auch für die letzten 20 Jahren ist vor allem durch die Waldzucht auf den niedrigwertigen landwirtschaftlichen und anderen Flächen, die in den Waldfonds übergegeben wurden, bedingt. Außerdem wird die Neuaufforstung immer wieder auf den mit Wald nicht bedeckten Flächen – auf den Fehlstellen, Brandflächen und Aushauen durchgeführt. Jährlich werden ca. 20-25 Tausend ha. der Neuwälder gepflanzt.
Dank der zielgerichteten Tätigkeiten der Waldbauer kommt mit der Vergrößerung der Gesamtfläche des Waldfonds auch die qualitative Verbesserung des Waldfonds der Republik zutage. In der Republik Belarus ist das nachhaltige Wachstum der reifenden, reifen und überreifen Bäume zu bemerken. Für zwanzig Jahre hat die Fläche des gereiften Holzbestandes mehr als um zweifaches zugenommen.
Infolge der planmäßigen Regelung des Holzeinschlags, in der ersten Linie, des Haupteinschlags, hat der allgemeine Vorrat des Bestandes um 1,6 faches erhöht, der Vorrat des Reifholzes beträgt ca. 197 Mio. Kubikmeter.