DER SCHUTZ DES WALDES VOR DEN BRäNDEN
Schutz des Waldes vor Bränden
Der Schutz der Wälder von den Bränden ist eine der wichtigsten Aufgaben der Forstwirtschaftsbetriebe der Republik. Für die Vorbeugung, Entdecken und Löschen der Waldbrände ist im System des Ministeriums für Forstwirtschaft die Waldwache mit Gesamtbeschäftigtenzahl von 13,9 tausend Personen tätig.
Für die Löschung der Waldbrände in den staatlichen Forstwirtschaftsbetrieben wurde 239 chemischen Brandschutzstationen, 655 Lagerstellen, die mit allen notwendigen Feuerlöschmitteln ausgerüstet sind, gegründet. Ende 2010 haben die Forstwirtschaftsbetriebe insgesamt 69 Videoüberwachungssysteme für die Früherkennung der Waldbrände und Monitoring der anliegenden Flächen gezählt, 2011 werden nich 119 Systemen installiert.
Um die Waldbrennbarkeit zu verringern, wird im System des Ministeriums für Forstwirtschaft jährlich eine Reihe der Vorbeugungs- und Schnelleinsatzmaßnahmen getroffen.
2010 wurde 379 Erholungsplätze, 643 Feuerstellen, 6649 Schranken, 9546 Naturschutzschilder eingerichtet.
2011 sollen zusätzlich 5661 Schranken und 9779 Naturschutzschilder aufgestellt werden.
2010 wurde die hohe Brandgefährdung, und in einzelnen Gebieten – die ungebührliche Brandgefährdung infolge der Witterungsverhältnisse festgestellt. Nicht desto weniger heben in den Wäldern des Ministeriums für Forstwirtschaft innerhalb von der brandgefährlichen Saison nur wenige Brände passiert – 534 Brandfälle auf der Gesamtfläche von 371 ha. Im Vergleich zum Jahr 2009 hat die Anzahl der Brandfälle und die Brandfläche u um 57% bzw. 76% vermindert.
Durch gemeinsame Anstrengungen der staatlichen Waldwache und Retter konnte die Situation mit den Waldbränden unter der Kontrolle gehalten werden. Die getroffenen Maßnahmen und ständige Überwachung der Wälder ließen die Situation in weißrussischen Wäldern im Griff halten und die Entstehung sowie auch die Verbreitung der Waldbrände verhindert. Positiv haben die Beschränkungen und Verbote der Waldbesuche sowie auch die Verschiebung der Herbstjagdsaison für Flugwild und Wassergeflügel ausgewirkt.
Es wurde auch eine aktive Arbeit zur Vorbeugung der Brände sowie auch zur Verantwortlichmachung der an Waldbränden schuldigen Personendurchgeführt.
Schutz der Wälder vor Schädlingen und Krankheiten
Die Gesamtfläche der Schädlingsherde und Holzkrankheiten betrug 2010 ca. 156 ha. Der Holzabbau hat im Vergleich zum Jahr 2009 um 56% erhöht und betrug 11 297 ha, was mit negativen Auswirkungen der Höchstwinde und der Brände verbunden ist. Vom Windfall und Bruchholz wurde 10 273 ha Bestände vernichtet.
Nach den Angaben der waldpathologischen Monitoring wird der Gesundheitszustand der Wälder der Republik Belarus als befriedigend eingeschätzt. Die Gefahr der Waldbeschädigung durch die negative Einwirkung der Schädlinge bis auf wirtschaftlich signifikantes Niveau ist nicht festgestellt.
Forest Monitoring
Waldmonitoring stellt das System der Beobachtung, Bewertung und Prognostizierung des Waldfondszustands und der Dynamik dar, das stabile Forstverwaltung, vernunftmäßige Nutzung, Bewachung, Schutz und Reproduktion der Wälder bezweckt.
Waldmonitoring ist der Bestandteil des Nationalen System des Umweltsmonitorings in der Republik Belarus. Es wird entsprechend dem Technischen Projekt und dem Staatlichen Entwicklungsprogramm für 2006-2010 durchgeführt.
Spezialdienst verwirklicht das Waldmonitoring in Belarus seit 1989 auf dem Nationalen Rasternetz auf Grunde der pan-Europäischen Technologie. Der nationale Waldmonitoringsnetz schließt 1450 ständige Registrierungsstellen (SRS), die gleichmäßig auf dem Territorium der Republik verteilt sind, und 80 ständige Probenplätze (SPP) ein. Im Rahmen des Waldmonitorings werden jährlich an die 40 tausend Bäume auf SRS und SPP nach der ICP Forests Methodik untersucht.
Strahlenschutz
Zurzeit beträgt die Waldfläche des Ministeriums für Forstwirtschaft der Republik Belarus in den radioaktiv verseuchten Bereichen ca. 1569,4 Mio. ha (19,5 % von der Gesamtfläche).
Die radioaktive Verseuchung der Wälder nach der Tschernobyl-Katastrophe wird allmählich abgebaut, was durch den radioaktiven Zerfall bedingt ist. Das wird durch die jährliche Prüfung der Strahlungsverhältnisse bestätigt.
Auf dem radioaktiv verseuchten Territorium ist ein besonderes Waldbewirtschaftungssystem organsiert, das eine langfristig effektive Durchführung der Forstwirtschaftsmaßnahmen, gesundheitsunschädliche und sichere Arbeitsbedingungen sowie auch Gewinnung der normativ reinen Waldprodukte gewährleistet.
Für die Kontrolle der radioaktiven Verseuchung in den Wäldern ist das Strahlungskontrollsystem entwickelt, das zwei Untersysteme umfasst: Strahlungskontrolle und Strahlungsmonitoring.
Die Waldproduktion, die in den radioaktiv verseuchten Bereichen aufbereitet wird, wird der Verseuchungskontrolle unterworfen und kann nur bei der Nichtüberschreitung der zulässigen Werte verkauft werden. Die Waldprodukte werden den Verbrauchern nur mit den Unterlagen geliefert, mit denen ihre Strahlungssicherheit und Reinheit nachgewiesen wird – mit dem Stempel oder mit dem Pass der Strahlungssicherheit.
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