DER SCHUTZ DES WALDES VOR DEN BRäNDEN
Wälder sind ein der wichtigen nationalen Reichtümer von Belarus. Von den vielen Faktoren üben die Brände den größten negativen Einfluss auf den Zustand und die Dynamik der Waldökosysteme aus, sie fügen auch beträchtlichen materialen und ökologischen Schaden der Staat zu.
Das moderne Niveau des Waldbrandschutzes kann Brandentstehung in vollem Maße nicht vorbeugen. Zwischen 1959-2006 entstanden im Waldfonds mehr als 128 tausend Brände auf der Fläche von 185 tausend ha.
Im Laufe von letzten Jahren wurde in der Republik eine Anzahl von normativ-methodischen Akten auf dem Gebiet des Waldbrandschutzes und Folgenbeseitigung ausgearbeitet.
Mit der Rücksichtnahme auf die Anforderungen der PFC hat die Regierung den Standard „Ökologisch rationale Forstverwaltung und Forstnutzung. Anforderungen an die Waldschutzmaßnahmen“ erarbeitet. In dem Standard sind die Regeln für Waldschutzveranstaltungen, für Waldbrandvorhersagung, für Registrierung und Monitoring, für Waldschutz in Zonen mit der radioaktiven Kontamination, für Vorbeugung der Verstöße angegeben.
Diagnostik des Zustands der Bestände von Hauptholzarten und ihrer Verwaltung nach dem Brand werden auf Grund des von dem Waldinstitut erarbeiteten Leitdokuments durchgeführt.
Neue flammenschutzende und feuerlöschende chemische Mittel “Metafosil” und “Tofasil” für Wald- und Torfmoorbrände wurden entwickelt und bei der Waldbrandbekämpfung gebraucht. Gebrauch dieser perspektivischen Technologien kann Brandfläche im Waldfonds und den ökologischen und materialen Schaden mindern.
Für Vorbeugung, Entdecken und Löschen der Waldbrände wurde im System des Ministeriums der Forstwirtschaft die Waldwache mit Gesamtbeschäftigtenzahl von 17,5 tausend Menschen gegründet.
224 feuer-chemische Stationen wurden gegründet, die alle notwendigen Feuerlöschmittel, operative Verbindungsmittel und Verkehrsmittel haben. Außerdem wird der Landstreifendienst verstärkt.
Jährlich entstehen in den Wäldern von 1 bis 7 tausend Entzündungen, je nach Witterungsbedingungen und anderen Faktoren. 2006 passierten im Waldfonds 3 251 Brände auf der Fläche von 2 506,9 ha.
Grundursache der Brandentstehung im Frühling ist landwirtschaftliches Abbrennen, im Sommer – unvorsichtige Handhabung vom Feuer beim Besuch der Waldmassive. Durch die Schuld der Holzbeschaffer entsteht ca 3% der Waldbrände, die Ursachen von 21% der Brände wurden nicht festgestellt.
Um die Waldbrennbarkeit zu verringern, wird im System des Ministeriums der Forstwirtschaft jährlich Komplex von Verhütungs- und Schnelleinsatzmaßnahmen realisiert.
In den Wäldern werden Erholungsplätze, Parkplätze, Feuerplätze eingerichtet, Schranken und Plakate zur Naturschutzthematik aufgestellt. Technische Ausrüstung der feuer-chemischen Stationen wird verbessert.
Zur Vorbeugung der Brandentstehung führen die Amtsangestellten der Waldwache Agitationsmassenarbeit unter der Bevölkerung durch, erscheinen in den Massenmedien, verbreiten Flugblätter und Booklets.
Dämme und Schleusen auf der Meliorationsobjekte und Torfmoore werden jährlich untersucht, künstliche Sperren im Meliorationsnetz werden errichtet, um Wasserhaushaltsbilanz zu unterhalten.
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